How Much Does a Website Cost in 2026? An Honest Comparison
"Was kostet eine Webseite?" ist die häufigste Frage, die wir hören. Und die ehrliche Antwort lautet: Es kommt darauf an. Aber das ist keine hilfreiche Antwort, wenn Sie ein Budget planen müssen. Deshalb hier eine ehrliche Aufschlüsselung, die Ihnen zeigt, was Sie für Ihr Geld bekommen. Ohne Schönreden, ohne versteckte Kosten.
Die drei Preisklassen im Überblick
Die Webseiten-Welt lässt sich grob in drei Kategorien einteilen. Jede hat ihre Berechtigung, je nachdem, wo Sie stehen und was Sie brauchen.
Kategorie 1: Unter 500 Euro (Baukasten und Templates)
Wix, Squarespace, Jimdo: Baukasten-Systeme kosten zwischen 10 und 40 Euro pro Monat. Dazu kommen eine Domain (ca. 10-15 Euro/Jahr) und eventuell ein Premium-Template (einmalig 50-100 Euro). Insgesamt kommen Sie im ersten Jahr auf 200-500 Euro.
Was Sie bekommen: Eine funktionsfähige Webseite, die Sie selbst zusammenklicken. Hunderte Templates zur Auswahl. Hosting inklusive. Einfache Anpassungen ohne Programmierkenntnisse. Für einen Handwerker, der eine digitale Visitenkarte braucht, oder einen Verein mit Kontaktdaten und Terminen kann das völlig ausreichen.
Was Sie nicht bekommen: Individuelle Gestaltung (Sie nutzen das gleiche Template wie Tausende andere). Echte SEO-Kontrolle (die technische Basis der Baukästen ist oft suboptimal). Performance-Optimierung (Sie haben keinen Einfluss auf Server, Caching oder Code). Und: Sie sind abhängig vom Anbieter. Wenn Wix die Preise erhöht oder Features streicht, können Sie wenig tun.
Kategorie 2: 2.000 bis 5.000 Euro (WordPress und einfache Custom-Seiten)
In dieser Preisklasse bewegen sich die meisten kleinen und mittleren Unternehmen. Typisch ist eine WordPress-Seite mit einem angepassten Theme oder eine einfache Custom-Entwicklung mit 5-10 Unterseiten.
WordPress (2.000-3.500 Euro): Ein Entwickler installiert WordPress, wählt ein professionelles Theme aus und passt es an Ihr Branding an. Sie bekommen ein CMS, über das Sie Texte und Bilder selbst ändern können. Plugins für Kontaktformulare, SEO und Sicherheit sind inklusive. Dazu kommen Hosting-Kosten von 10-30 Euro pro Monat.
Der Haken bei WordPress: Plugins und Updates. WordPress besteht aus Dutzenden Plugins, die regelmäßig aktualisiert werden müssen. Wenn ein Plugin-Update eine Inkompatibilität verursacht, kann die Seite ausfallen. Sicherheitsupdates sind kritisch, weil WordPress das beliebteste Ziel für Hacker ist. Wartungskosten von 30-80 Euro pro Monat sind realistisch.
Einfache Custom-Entwicklung (3.000-5.000 Euro): Handgeschriebener Code, individuelles Design, optimierte Performance. Kein Plugin-Chaos, kein WordPress-Overhead. Die Seite tut genau das, was sie soll, und nichts, was sie nicht soll. Der Nachteil: Für Textänderungen brauchen Sie den Entwickler (oder ein headless CMS als Ergänzung).
Kategorie 3: Ab 5.000 Euro (komplexe Custom-Entwicklung)
Hier reden wir über Webseiten mit erweiterter Funktionalität: Mehrsprachigkeit, Blog-System, Anbindung an CRM oder ERP, Kundenportale, Buchungssysteme, E-Commerce-Integration. Oder einfach über Seiten, bei denen Design und Performance auf höchstem Niveau sein müssen.
5.000 bis 10.000 Euro sind typisch für eine vollständig individuelle Unternehmenswebseite mit 15-25 Unterseiten, professionellem Design, durchdachter SEO-Strategie und Performance-Optimierung. Ab 10.000 Euro kommen komplexere Funktionen hinzu: Schnittstellen, Automatisierungen, individuelles Backend.
Versteckte Kosten, die niemand erwähnt
Der Preis für die Erstellung ist nur die halbe Wahrheit. Es gibt laufende Kosten, die viele Anbieter im Angebot nicht erwähnen:
- Hosting: 5-50 Euro/Monat, je nach Anforderung. Ein einfaches Shared Hosting reicht für kleine Seiten. Für performante Seiten mit Server-Side Rendering brauchen Sie einen VPS (ab 15 Euro/Monat).
- Domain: 10-15 Euro/Jahr für eine .de-Domain. Premium-Domains können deutlich teurer sein.
- SSL-Zertifikat: Kostenlos mit Let's Encrypt. Manche Hosting-Anbieter berechnen trotzdem 30-100 Euro/Jahr dafür. Das ist unnötig.
- Wartung und Updates: 30-100 Euro/Monat. Bei WordPress eher mehr, bei Custom-Seiten eher weniger. Ohne Wartung riskieren Sie Sicherheitslücken und Ausfälle.
- Content-Erstellung: Texte, Fotos, Videos. Professionelle Produktfotos kosten 500-2.000 Euro. Texte für 10 Unterseiten: 500-1.500 Euro. Das wird oft unterschätzt und ist doch entscheidend für den Erfolg der Seite.
Wann lohnt sich welche Variante?
Baukasten (unter 500 Euro): Wenn Sie gerade gründen, ein Minimum an Online-Präsenz brauchen und wenig Budget haben. Oder wenn die Webseite kein zentrales Geschäftsinstrument ist (z.B. ein Verein, ein Hobby-Projekt).
WordPress (2.000-3.500 Euro): Wenn Sie regelmäßig Inhalte selbst ändern wollen und ein bewährtes System suchen. Wenn Sie einen Blog führen oder häufig neue Seiten erstellen. Wenn Budget wichtiger ist als maximale Performance.
Custom-Entwicklung (ab 3.000 Euro): Wenn die Webseite Ihr wichtigstes Vertriebsinstrument ist. Wenn Performance und SEO entscheidend sind. Wenn Sie sich von der Konkurrenz abheben wollen. Wenn Sie besondere Funktionalität brauchen, die mit Plugins nicht abbildbar ist.
Was Sie bei SoftwareOps bekommen
Unser Modell ist bewusst einfach gehalten: 499 Euro einmalig für die Erstellung plus 79,99 Euro monatlich für Hosting, Wartung, SSL und Support. Keine versteckten Kosten, keine Überraschungen nach dem Launch.
Dafür bekommen Sie eine individuell entwickelte Webseite mit handgeschriebenem Code, optimiert für Performance und SEO. Kein WordPress, kein Baukasten, kein Template. Jede Seite wird für Ihr Unternehmen und Ihre Zielgruppe gebaut.
Im monatlichen Betrag sind Updates, Sicherheitspatches, Backups, Monitoring und technischer Support enthalten. Wenn etwas nicht funktioniert, kümmern wir uns darum. Wenn Sie Änderungen brauchen, besprechen wir das. Einfach und planbar, wie es sein sollte.
Das passt nicht für jeden. Wer ein Content-Management-System braucht, um täglich neue Artikel zu veröffentlichen, ist mit einer anderen Lösung besser beraten. Wer eine komplexe Web-Anwendung braucht, benötigt ein individuelles Angebot. Aber für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen, die eine professionelle, schnelle und auffindbare Webseite wollen, ist dieses Modell die ehrlichste Option auf dem Markt.
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